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18. November 2007

Möglichkeiten der Suchmaschinen-Prüfung

Filed under: Evoluting the Web,What's up in the Web? — Stefan Klose @ 16:11

Der Gehalt einer Internetseite aus der Sicht der wichtigsten Suchmaschine – Google – lässt sich in zwei Teile aufspalten: Die Platzierung der Seite für einzelne Stichworte einer Suchanfrage und der Höhe des so genannten PageRanks.

Der Rang einer Webseite in den Suchmaschinen-Ergebnissen ist ihr Kapital. Nur wer für die für ihn wichtigen Keywords unter den ersten 8-10 Plätzen landet, hat eine reale Chance auf eine Vielzahl an Besuchern.

Keywords sind also die Schlüsselwörter – im wahrsten Sinne des Namens. Jedes Angebot hat seine eigenen Schlüsselwörter. Der Benutzer gibt diese in die Suchmaschine ein, um Produkte, Angebote oder Informationen zu finden. Beispiele wären z.B. die Schlüsselwörter “Angelrute”, “Köder”, “Aalglocke” und “Vorfach” für einen Internetshop, der sich auf den Verkauf von Angler-Ausrüstung spezialisiert hat. Der Besitzer wird also seine Inhalte so gestalten wollen, dass möglichst viele Personen, die in einer Suchmaschine diese Begriffe oder eine Kombination dieser mit weiteren Begriffen eingeben, auf seine Seite kommen.

Um nun zu überprüfen, ob die Änderungen an seiner Seite und deren Inhalte sich auf die wichtige Platzierung in den Suchbegriffen auswirken, überlegt er sich mögliche Suchabfragen, die jemand eingeben würde, um auf seine Seite zu kommen. Dies können vielleicht einige Dutzend Möglichkeiten sein, die einem recht zügig einfallen. Alle per Hand in eine Suchmaschine einzugeben, wäre äußerst müßig. Dafür gibt es jedoch einige einfach gestrikte, aber effektive Programme, die es einem erlauben, solche Abfragen automatisiert auszuführen. Es ist nun umso einfacher, die Platzierungen zu überprüfen und die Änderungen zu evaluieren. Eines dieser Programme ist Free Monitor for Google von CleverStat. Es erlaubt die Eingabe einer beliebigen Menge an Suchabfragen und verschiedener Internetseiten. Die Änderung der Platzierung im Vergleich zur letzten Abfrage wird angezeigt. Selbstverständlich bieten kostenpflichtige Programme eine deutlich größere Funktionsvielfalt, Diagramme, Auswertungen und vieles mehr. Für den “Hausgebrauch” ist dieses jedoch schon ein guter Anfang.

Der PageRank ist ein Wert, der die Popularität einer Internetseite wiedergibt. Er wird auf einer ordinalen Skala im Intervall 1 bis 10 gemessen. Berechnet wird er von den Google-Servern. Dabei wird die Link-Popularität, d.h. die Verlinkung von dieser Seite weg und auf diese Seite sowie das Gewicht der verlinkenden Seiten einbezogen. Durch regelmäßige Änderungen an diesem Algorithmus wird dieser immer weiter verfeinert. Noch vor einigen Jahren wurde er als glaubhaftes Instrument für Suchmaschinenoptimierung verkauft. Die Nachteile liegen eindeutig in der Möglichkeit, sich mit finanziellen Mitteln Links auf die eigene Seite zu kaufen, um so den PageRank zu steigern. Es handelt sich also um ein rein quantitatives und ein nicht-inhaltsbezogenes Instrument. Heutzutage ist die Bedeutung des PageRanks eine rein historische. Trotzdem gibt es noch viele Seiteninhaber, die eine Optimierung anhand diesem messen. Für jene gibt es ebenfalls Programme, die sich über die Server der Google Toolbar Informationen über den PageRank nachgefragter Seiten laden. Eines davon ist das PageRankMeter. Hiermit lassen sich eine beliebige Anzahl Seiten verwalten und regelmäßig auf die unregelmäßig auftretenden PageRank-Updates überprüfen.

Selbstverständlich gibt es dutzende weitere Programme, die eine ähnliche Funktionalität aufweisen. Diese hier haben sich meiner Meinung nach jedoch durch ein hohes Maß an Stabilität ausgezeichnet. Zwar fehlen viele interessante Optionen, doch ist es häufig nicht notwendig, in eine kostenpflichtige Alternative zu investieren.

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