Webdesign aus Witten » LONG RUN INTERNATIONAL LTD.

24. August 2009

Aptana: Zuletzt geöffnete Dateien bei Neustart nicht öffnen

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 21:59

Ich benutze als IDE zur Webentwicklung seit geraumer Zeit die Software Aptana. Diese ist in der Community-Fassung kostenlos und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Funktionen wie die Einbindung von JavaScript-Frameworks, der Entwicklung für das IPhone sowie die Unterstützung von Rails und Adobe AIR sind bereits seit langem Teil des Studios. Zu den letzten Neuerungen zählt die Einbindung einer serverseitigen Ajax-Applikation namens Jaxer sowie Hosting von Webanwendungen in einer “Cloud“.

Die kostenpflichtige Variante Studio PRO verfügt über Möglichkeiten zum Datentransfer über SFTP / SSH, Debugging auch für den Internet Explorer, eine Reporting Engine und ein Json-Editor. Letzterer ist insbesondere bei der Entwicklung von Ajax-lastigen Anwendungen wichtig.

Leider kommt es nach manchen Software-Updates doch immer mal wieder zu kleineren Fehlern. Vor einigen Versionen hatte Aptana Schwierigkeiten, in der Projekt-Ansicht die vertikale Scrollleiste vollständig darzustellen. Dieses Problem ist mittlerweile nahezu ganz behoben. Aktuell habe ich immer mal wieder Schwierigkeiten beim öffnen sehr großer Dateien, z.B. von SQL-Exporten. Aptana ist zwar nicht zum editieren dieser Dateien bestimmt, hat sich aber trotzdem in der Registry als primäre Anwendung dafür eingehakt. Beim Start kommt es nun zu enormen Verzögerungen und Leistungsabfällen oder zu einer Java-Fehlermeldung, die ein Öffnen der Anwendung komplett abbricht.

Das Problem kann jedoch relativ unkompliziert behoben werden. Im Standard-Workspace von Aptana befindet sich ein Verzeichnis “.metadata” mit allen wichtigen Einstellungen. In der Windows-Registry ist, bis auf die Zuweisung der Dateiendungen, nichts gespeichert. Das Unterverzeichnis “.pluginsorg.eclipse.ui.workbench” enthält eine Datei workbench.xml. In dieser sind in der Node workbench/window/page/editors alle geöffneten Dateien als editor-Node gespeichert. Man kann diese einfach rauslöschen und hat so das Problem behoben. Möchte man in Zukunft nicht, dass Aptana die zuletzt geöffneten Dateien beim Neustart erneut öffnet, so kann man diese Option unter Windows->Preferense->Aptana->Startup and Shutdown->Re-open external files on startup ganz deaktivieren.

Interessant ist, dass in der Datei ebenfalls die meisten anderen Einstellungen zur Arbeitsfläche hinterlegt sind. So kann man die in der Projektansicht markierten Dateien / Ordner ändern, die aktiven Ansichten auswählen, verschieben und manipulieren.

Es ist ebenfalls möglich die komplette workbench.xml-Datei zu löschen. Damit wird die Benutzeroberfläche auf den Installationsstand zurückgesetzt.

23. August 2009

Canon-Drucker MF3110 auf Windows XP x64 benutzen

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 21:59

Microsoft hat im Jahr 2004 eine x64-Fassung von Windows XP veröffentlicht. Diese unterstützt die mittlerweile als Standard durchgesetzten AMD64- und Intel-64-Architekturen. Der Kernel dieser Version (NT 5.2) basiert bereits auf Windows Server 2003 und ist in Teilen moderner und stabiler als noch NT 5.1 in Windows XP.

Zentraler Vorteil für Anwender ist, dass die 64-Bit-Version die Verwendung von mehr als 4GB Arbeitsspeicher erlaubt. Bisher sahen sich viele Workstation-Betreiber gezwungen, einen Windows Server Standard oder ähnliches zu verwenden. Der Vorteil wird jedoch durch die mangelhafte Bereitstellung von 64-Bit-Treibern, die für die Verwendung der Hardware notwendig sind, der Hardware-Hersteller fast wett gemacht. Insbesondere für viele ältere Geräte wurden bis heute keine brauchbaren Treiber veröffentlicht. Vorhandene 32-Bit-Treiber können unter der neuen Architektur nicht mehr genutzt werden.

Nun habe ich seit einiger Zeit versucht, einen älteren Multifunktionsdrucker von Canon, den MF3110, auf einem solchen Windows XP x64 zum laufen zu bringen. Bisher bin ich immer an der mangelhaften Unterstützung der Treiber gescheitert. Die folgende Vorgehensweise hat jedoch zum Erfolg geführt:

1. Ich habe die aktuellsten Treiber für Windows XP von der Canon-Internetseite heruntergeladen und entpackt. Enthalten sind, neben einem Setup-Programm und einer Toolbox-Software, ein Verzeichnis Drv2KXP, dass die 32-Bit-Treiber für Windows XP und Windows 2000 enthält. Diese lassen sich, wie man leicht ausprobieren kann, nicht für Windows XP x64 verwenden.

2. In dem besagten Verzeichnis mit den Treibern befindet sich eine inf-Datei (MF11PRN.inf), die alle für die Treiber-Installation erforderlichen Informationen enthält. Ein Auszug:

; Canon Advanced Raster Printing System printer INF for Windows 2000/XP
; Copyright (C) CANON INC. 2004 All Rights Reserved
;
; mf11prn.INF (for Windows 2000 Monolithic driver)
;
; List of supported printers, manufacturers
;
; InfID: {AB48EBFD-F4AE-461d-A0D1-CE90762C0B99}
;
; Last Modified: 02-Jun-2004

[Version]
Signature=”$Windows NT$”
Provider=%CANON%
ClassGUID={4D36E979-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
Class=Printer
DriverVer=06/01/2004,2.01.03
CatalogFile.NTx86=MF11Prn.CAT

[Manufacturer]
“Canon” = Canon,NTx86.5.1

;WindowsXP
[Canon.NTx86.5.1]
;”Canon imageCLASS D300″     = ICD300,USBPRINTCanonimageCLASS_D30094B2
;”Canon LASERCLASS 500″      = ICD300,USBPRINTCanonLASERCLASS_50034BE
;”Canon MF5600 Series”        = MF5600,USBPRINTCanonMF56300658
;”Canon MF5600 Series”        = MF5600,USBPRINTCanonMF5650a65b
;”Canon FP-L170/MF350/L380/L398″    = MF350,USBPRINTCanonFP-L170/MF350/LF4FD
“Canon MF3110″ = MF3110XP,USBPRINTCanonMF31102FE8
;”Canon MF5700 Series”        = MF5700,USBPRINTCanonMF5730c609
;”Canon MF5700 Series”        = MF5700,USBPRINTCanonMF5750660a
;”Canon MF5700 Series”        = MF5700,USBPRINTCanonMF5770060b

Die wichtigen Zeilen habe ich fett markiert. Es handelt sich offensichtlich um einen fast generischen Treiber. Benutzt wird das Canon Advanced Raster Printing System (CARPs). Der Treiber wird als “monolithic driver” für Windows 2000 beschrieben, eine Liste der unterstützen Drucker und Hersteller befinde sich in der Datei. Weiter unten wird die Sektion für Windows XP 32-Bit (NT 5.1 = Windows XP, x86 = 32-Bit) ausgewiesen. Dort wird unser MF3110 aufgelistet. Ebenfalls sind auch weitere Drucker, insbesondere der ähnlichen Serien MF5600 (Modelle 5630, 5650) sowie MF5700 (Modelle 5730, 5750, 5770).

3. Die Vermutung liegt nahe, dass ein und der selbe Treiber für die Serien MF3100, MF5600 und MF5700 benutzt wird, der auf das CARPs zurückgreift. Im nächsten Schritt greife ich wieder zur Canon-Internetseite und suche nach Treibern für die anderen beiden Serien. Bei der MF5700 werde ich fündig: Es gibt einen x64-Treiber für Windows XP und sogar für Windows Vista. Das entpackte Archiv enthält kein Setup und aus der inf-Datei (MF5700AG.inf) geht lediglich hervor, dass die drei Modelle der MF5700-Serie unterstützt werden:

; Canon Advanced Raster Printing System printer INF for Windows XP/Server 2003/Vista (AMD64)
; Copyright (C) CANON INC. 2007 All Rights Reserved
; MF5700AK.INF
; InfID: {131BC695-268B-4f2a-8E17-59B604D6BDF7}

[Version]
Signature=”$Windows NT$”
Provider=%CANON%
ClassGUID={4D36E979-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
Class=Printer
DriverVer=04/26/2007,3.00.04
CatalogFile.NTamd64=MF5700AG.CAT

[Manufacturer]
“Canon” = Canon,NTamd64

;64-bit x64
[Canon.NTamd64]

“Canon MF5700 Series”    = MF5700,USBPRINTCanonMF5730c609,CanonMF5730c609,”MF5730″
“Canon MF5700 Series”    = MF5700,USBPRINTCanonMF5750660a,CanonMF5750660a,”MF5750″
“Canon MF5700 Series”    = MF5700,USBPRINTCanonMF5770060b,CanonMF5770060b,”MF5770″

Wieder enthält die Datei jedoch Informationen über das Canon Advanced Raster Printing System (CARPs). Im Selbstversuch installiere ich nun den Drucker MF3110 und bekomme eine Fehlermeldung über fehlende oder inkompatible Treiber. Über Datenträger und Durchsuchen wähle ich die inf-Datei des x64-Treibers für den MF5700 aus. Als zu installierenden Drucker nehme ich die signierte Fassung des MF5700.  Die Installation beendet anstandslos und der Drucker scheint installiert.

4. In den Drucker-Eigenschaften kann man die Funktion Testdruck aufrufen, die ein einseitiges Dokument mit Informationen zum Druckertreiber und zum Erfolg oder Misserfolg einer Druckerinstallation preis gibt. Der Testdruck gelingt einwandfrei. Statt eines MF3110 wird der Drucker nun als MF5700 ausgewiesen, die Eigenschaft Druckmonitor zeigt den Wert “CARPSLM Monitor”.

Als Ergebnis zeigt sich: Obwohl viele Hersteller nicht spezielle für dieses eine Produkt einen x64-Treiber veröffentlichten, kann, da auch diese mit generischen Treibern arbeiten, ein solches Gerät auf einem 64-Bit-Betriebssystem lauffähig sein. Bei Druckern oder Faxgeräten, die die Druckstandards PCL oder PostScript unterstützen, ist die Installation auf Basis der generalisierten Protokolle einfacher. Sollte ein Drucker aber gerade diese nicht unterstützen, muss man ein wenig tüfteln. Hierzu bedarf es manchmal eines Blicks in die Treiber-Angaben und des ein oder anderen Versuchs.

Weitere Angaben:

(1) Microsoft stellt selbst Informationen zur Verwendung generischer Druckertreiber auf 64-Bit-Betriebssystemen zur Verfügung. Enthalten ist auch eine Liste möglicherweise funktionsfähiger Treiber für bestimmte Hersteller: http://support.microsoft.com/kb/895612

22. August 2009

Elektronisch bereitgestellte Steuerdaten mit Elster abrufen

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 21:59

Die Bundesfinanzverwaltung und örtlichen Finanzämter bieten seit einiger Zeit die Möglichkeit, die eigene Einkommensteuererklärung vorab über das Internet zur einfacheren Bearbeitung an das Finanzamt zu übermitteln. Dabei kann zur Benachrichtigung durch das Finanzamt eine Email-Adresse hinterlegt werden.  Ein paar Wochen später kommt dann in etwa die folgende Email im Posteingang an:

Sehr geehrte Damen und Herren,

für Sie wurde von Ihrem Finanzamt bzw. Ihrer Steuerverwaltung (X) über das Verfahren ELSTER eine verschlüsselte Datei (X) zur Abholung bereitgestellt.

Sie können diese Datei über die entsprechende Funktion Ihres Steuerprogrammes ab dem X auf Ihren PC herunterladen!

Sollten Sie die Daten nicht abholen, so werden diese nach 6 Monaten automatisch gelöscht.

Dies ist eine automatisch generierte E-Mail – bitte antworten Sie nicht an diese Mailadresse.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Finanzamt / Ihre Steuerverwaltung

www.elster.de

HINWEIS:

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie bei der Datenübermittlung z.B. Ihrer Steuererklärung die Mailbenachrichtigung auf diese E-Mailadresse gewünscht haben.

Bei Steuerbescheiden ist allein die Papierausfertigung rechtlich relevant.

In den kommenden Tagen folgt dann auch die Zustellung der Einkommensteuererklärung per Post. Bis dahin ist man aber natürlich neugierig auf das Ergebnis und möchte sich gerne die elektronische Benachrichtigung ansehen. Die meisten benutzen für die Erstellung ihrer Steuererklärung wohl die kostenlose ElsterFormular-Anwendung. Wie ruft man nun mit ElsterFormular die Benachrichtigung ab:

  1. Man startet ElsterFormular
  2. Man öffnet die übermittelte Steuererklärung. Sollte man diese nach der Übermittlung nicht auf dem Computer gespeichert haben, lässt sich die Benachrichtigung meines Wissens auf Gedeih und Verderb nicht abrufen.
  3. In der geöffneten Steuererklärung findet sich ganz oben ein grüner Hinweiskasten, dass die Daten an das Finanzamt übermittelt wurden. Damit kann man sicher sein, dass die richtige Datei geöffnet ist.
  4. Im Menü “Datenübermittlung” (oben) gibt es nun einen Punkt “Steuerbescheiddaten vom Finanzamt abholen” (Briefumschlag-Symbol mit einem Pfeil dran). Sobald man diesen angeklickt hat, folgt ein bis zwei Minuten lang eine Übertragung vom Finanzamt, die auch automatisch angezeigt werden sollte. Es kann natürlich sein, dass ein Fehler (z.B. “Vergleichsbericht kann nicht erstellt werden”) angezeigt wird.
  5. Die Daten lassen sich nach der erstmaligen Übertragung immer wieder im Menü “Extras” (oben) und dort unter den Punkten “Steuerbescheiddaten darstellen” und “Steuerbescheiddaten mit Steuererklärung vergleichen” anzeigen.

Sicherlich lässt sich an der Usability der Anwendung noch hier und da feilen. Dass es darüber hinaus noch zu einer Versendung in Papierform kommt, finde ich aufgrund der kleinen Fehler, die immer mal wieder auftreten, gut. Für die Zukunft würde ich mir aber wirklich wünschen, dass auf eine gedruckte Steuererklärung voll und ganz verzichtet werden kann und eine rein elektronische und damit papiersparende Variante zum Einsatz kommt.

ElsterFormular Datenübermittlung

21. August 2009

Word: Inhaltsverzeichnis aus mehreren Dokumenten erstellen

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 21:33

Die Feldfunktionen von Word beinhalten eine Menge Funktionalität, die nicht über die sonst sehr umfangreichen Dialoge aufgerufen werden kann. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Inhaltsverzeichnisse aus mehreren Dokumenten zu erstellen. Das ist besonders nützlich, wenn man eine umfangreiche Arbeit z.B. mit einem Titelblatt, einem Haupttext und einem Anhang der Übersichtlichkeit halber auf mehrere Dokumente verteilt.

Ziel ist es, ein kombiniertes Inhaltsverzeichnis mit den selben Formatierungen und den Seitenzahlen eines jeden Dokuments (halb-)automatisch zu erstellen. Dazu sind drei einfache Schritte notwendig:

  1. Für jede einzelne Datei muss ein Feld mit der Funktion “RD” eingefügt werden. Dazu klickt man auf Einfügen > Feld… .

    Felder hinzufügen
    Im neuen Dialogfenster befindet sich unten links der Button “Feldfunktionen“. Mit einem Klick darauf erscheint ein Eingabefeld.

    Feldfunktionen auswählen und RD eingeben

    Um nun das Inhaltsverzeichnis mit einer einzelnen Datei zu verknüpfen, gibt man in das Feld RD “Dateiname” ein. Dabei sind folgende Sachen zu beachten: An den Dateinamen gehört die richtige Endung (.doc) dran. Wenn die Datei nicht im selben Verzeichnis wie diese, in der das Inhaltsverzeichnis erstellt wird, liegt, dann muss der komplette Dateipfad (z.B. “c:Eigene DateienDokumentMein erstes Dokument.doc”) angegeben werden.
    Mit “Okay” bzw. “Schließen” beenden Sie den Dialog. Die Datei wird nun mit dem zu erstellenden Inhaltsverzeichnis verknüpft. Für jede weitere Datei muss genau dieser Prozess nochmal durchgeführt werden.

  2. Sobald alle Dateien mit RD eingefügt wurden, muss nun noch ein Inhaltsverzeichnis eingebunden werden. Dazu muss wieder über Einfügen > Feld der Felder-Dialog geöffnet werden. Auf der linken Seite wählt man nun die Funktion “TOC” (Table of Contents = Inhaltsverzeichnis) aus. Wer möchte, der kann über den jetzt angezeigten Button “Inhaltsverzeichnis” noch einige Anzeigeoptionen verändern. Mit “OK” wird nun das Inhaltsverzeichnis eingefügt.

    Inhaltsverzeichnis-Funktion einfügen

  3. Falls nun Fehler auftreten, dann sollte als erstes die Schreibweise der Dateinamen überprüft werden. Hier kann es leicht zu vertippern kommen. Wichtig ist auch, das Inhaltsverzeichnis nach Änderungen in den Dokumenten zu aktualisieren. Das funktioniert hier wie bei jedem anderen Inhaltsverzeichnis in Word: Man klickt mit der rechten Maustaste auf dieses drauf und wählt “Felder aktualisieren” aus.

Damit man die Übersicht über eingegebene Felder behält, kann man diese anzeigen lassen. Unter Extras > Optionen > Ansicht > Formatierungszeichen muss dafür die Option “Alle” aktiviert sein. Sobald das Inhaltsverzeichnis vollständig eingerichtet ist, kann man die Option wieder deaktivieren.

Ein Beispiel für zwei Dokumente “test1.doc” und “test2.doc” sieht am Ende so aus:

Beispiel

20. August 2009

Freelancers and Productivity – never ending story?

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 07:37

Smashing Magazine, one of the best-known online magazines for Design today published an article on “6 Simple Ways For Freelancers To Increase Their Productivity“.I personally have from time to time a lack in productivity that lasts for several days. My usual approach is to keep my work strictly regulated and structured. This helps me get back to the line and draw attention to the important things of business. It’s so easy to concentrate on minor things when you’re doing creative work. Creating details, working with stunning photos and digging deep into favorite designs might cost one hours of work you won’t get payed as an freelancer.

I don’t see myself as a freelancer. Long Run International Limited is a business that i pursue, not alone and not from a perspective as a single person. For me, it’s always a company and never just myself – beside that i’m the boss and i have to make all the decisions and keep the work going without anyone hustling me (expect any customers, what should really be avoided). Nevertheless, most of the following points are for me as important as for any freelancer.

First point for Smashing Magazine is time: One shouldn’t waste it – of course – and take any necessary steps to avoid wasting time. A schedule, a precise and complete calendar and a time tracking software are my favorite choice to provide strict working borders. Smashing Magazine adds breaks to this. They say:

“Studies show that people who take short breaks during the work day tend to get more done .”

I agree to this, but it’s also important to keep this breaks strict. And that’s a problem when you’re a creative worker. Once you’re really in that work, e.g. an design, you want to keep care of it and want to get it down. Of course, it might be that you waste time when you don’t reflect what you’re doing and focus on that tiny details. On the other hand, if you have your break too early, you’ll loose some of the ideas you had and might need more time to get back into your work. Overall, it’s a trade-off between getting in an creative mode and getting in the tiny details.

Second point is making plans: My whole table is full of cheat sheets. There are plenty lists of tasks and i also use my PIM software to track all the tasks, events and calls that have to get done. Without any plan, one is lost within a second and will loose track. I urge everyone to support his oder her planning system with a software. Smashing Magazine names one or two of those. I personally recommend you any real PIM software for single persons and a low-cost Web 2.0 application for small teams. Anyone else should think about an Exchange Server.

Get focused is what Smashing Magazine lists at place three. Their main points are: one task at a time, no web surfing while working, no distractions. I totally agree with that, but want to add that, if you couldn’t get one point done (e.g. you don’t have an idea for an design), you should put it back on the batch and proceed to next one. Once this is done, you might have another idea for your first task. This helps you spending your time carefully and reflects that it’s all human work – and not an machine as your most important tool.

Get Organized is also very important, but it’s your personal way. If you’re comfortable with how your emails are organized and YOU find everything within a second, it’s okay. You don’t have to relay on anyone else’s way of storing information. But you should take your time every weeks and think about what you could improve. Is there anything that disturbed you meanwhile? There are also some “new” software inventions that might make your life easier: Think about organizing your bookmarks, emails, documents and images for special projects or customers. I take the same structure for any customer and any project. At any time, i know where the data i’m searching for is located and will find it with up to four clicks.

Smashing Magazine also summarizes your social media accounts under that point. From my point of view, i thing this are the main time killers. One should have a clear concept (a) how and (b) when and (c) with that target they should be used. Without that, you’re wasting time, i guess.

Setting up your office properly is point five. I think that one is for developers. Everyone should take his or her time to do so. Everyone should also have a system on how to do it. And everyone should also reflect every weeks if this system is still productive. I’ve seen dozens of leaflets, post-its and batches of paper on tables. Tables will get full on one point at time. Do you already use your walls? What about additional movable walls? What about white-boards? As a designer, you should always care about your flexibility and creative freedom if you start painting your walls and windows with all the important papers.

Last point is interesting, but i think one of the weakest of all. It’s about getting help from 0utside. At first, you’ve to think about for what you need help. Is it that you have to remove all that pizza and cola stuff from your office (developer) and need a cleaner? Or are you an designer without ideas on a special topic? Overall, do not take to much time to make your decision about help from outside. I take help from outside everytime i’m stuck.

Sources:

(1) http://www.smashingmagazine.com/2009/08/19/simple-ways-freelancers-can-increase-productivity/

19. August 2009

Aktueller Stand – was steht an?

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 22:20

Seit meinem letzten Blog-Eintrag sind schon wieder zwei Tage vergangen. Ich weiß, die “ich habe ein paar Tage nichts geschrieben und erkläre jetzt warum”-Einträge sind die schlimmsten in der Blog-Szene. Trotzdessen möchte ich kurz einen Einblick in das aktuelle Tagesgeschäft geben:

  • Einen Teil meiner Woche habe ich mit meiner Tätigkeit als Vorstand der Gründergenossenschaft Witten eG verbracht. Es gab vieles zu erledigen und vieles vorzubereiten. Besonders im September stehen eine Menge interessanter Termine an. Dabei sind:
    • die Existenzgründermesse “Perspektive Existenzgründung” beim Gründertag Wetter in der Sparkasse Wetter am 04. September 2009,
    • das Sommerfest der Gründergenossenschaft am 08. September 2009,
    • sowie unser regelmäßig stattfindendes Business-Frühstück am 11. September 2009. Hierzu sind wie immer alle Interessierten Gründer, Unternehmer und solche, die es werden wollen, herzlich eingeladen. Das Business-Frühstück findet von 08:30 – 10:00 Uhr in den Räumen der Gründergenossenschaft Witten eG (Sprockhöveler Straße, Witten-Stockum) statt.
  • Weiterhin beschäftige ich mich momentan intensiv mit meiner Hausarbeit. Diese hat das große Thema “Staatliche Krisenbekämpfung im internationalen Vergleich” – ein ganz akutes, wichtiges und enorm umfangreiches Thema im Bereich der Finanzkrise. Aktuell arbeite ich heraus, wie ich das Thema am besten eingrenzen kann und wo ich den Themenschwerpunkt wählen sollte. Insbesondere interessieren mich die Voraussetzungen für Fiskalpolitik einzelner und mehrerer Staaten (namentlich USA, EU-Verbund sowie Japan und BRIC-Sammlung) sowie die Wirkung dieser auf das Wirtschafts- und Preiswachstum.
  • Darüber hinaus stehen natürlich viele geschäftliche Aufgaben an: Diese Woche waren es Printdesigns, Webseiten-Entwürfe, diverse Angebote und verschiedene Telefonate.
  • Ein ganz wichtiger Punkt, der wohl auf jeder Liste der vergangenen zwei Jahre drauf steht, ist die Erstellung unserer neuen Unternehmens-Webseite sowie der Umgestaltung unseres Business-Blogs. Ich habe dazu bereits die neue Startseite implementiert und mehrsprachig sowie standardkonform und browserunterstützend für WordPress umgesetzt. Einen Einblick gibt es natürlich noch nicht. Für die einzelnen Unterseiten habe ich bereits ein weiteres Layout fertig, es fehlen jedoch teilweise noch neue Inhalte (insb. Texte) sowie Zeit zur Umsetzung. Komplett unfertig ist das neue Design des Business-Blogs. Hier werde ich wohl erst in wenigen Wochen etwas neues präsentieren können.

Während also die Arbeit weiter um ihre Vorherrschaft auf dem Schreibtisch kämpft, blieb gestern nicht die Zeit zum bloggen. Morgen wird das bestimmt anders werden. Ungern möchte ich jetzt bereits die für “Notfälle” aufgebauten Text-Archive aufreißen und ohne die erneuerte Internetseite in die Massen werfen.

17. August 2009

WordPress umziehen

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 10:41

WordPress ist das am meisten verwendete Blog-System, das auch in diesem Blog zum Einsatz kommt. Es basiert auf der freien Interpreter-Sprache PHP, wird an SQL-Datenbanken angebunden und nutzt zur Generierung von Links die mod_rewrite-Funktion des Apache-Webservers. Wenn man nun ein solches Blog auf einen anderen Server oder eine andere Domain verschieben will, so sind viele Dinge zu beachten:

  1. In der Datenbank ist der URI-Pfad zum Blog hinterlegt. Die Tabelle wp_options enthält alle Einstellungen, die für den Betrieb des Blogs relevant sind. Bei einem Wechsel der Domain sind die Einträge siteurl und home zu ändern. In diesem Blog enthalten beide den Wert “http://www.thelongrun.de/blog”.
    Beide Werte müssen aber nicht zwangsläufig direkt in der Datenbank geändert werden. Im Menü “Einstellungen > Allgemein” sind diese als WordPress address und Blog address hinterlegt.
  2. Wenn der Zugriff auf WordPress bereits nach dieser Änderung klappt, jedoch im Blog selbst die Links nicht korrekt dargestellt werden, so muss die Permalink-Struktur aktualisiert werden. Dazu klickt man in der Verwaltungsoberfläche unter “Einstellungen > Permalinks” auf “Änderungen übernehmen“. Ebenfalls sollte man überprüfen, ob in dem neuen Verzeichnis / auf dem neuen Server die Zugriffsrechte für die .htaccess-Datei stimmen. Diese sollten, um grundlegende Probleme mit den Zugriffsrechten erst einmal auszuschließen, per chmod auf 666 gesetzt werden.
    Ebenfalls sollte man überprüfen, ob die AllowOverride-Direktive sowie die FollowSymLinks-Option für das entsprechende Verzeichnis aktiviert sind. Diese sind für die Nutzung von bestimmten Permalinks wichtig.
  3. Falls der Zugriff auf WordPress nicht funktioniert, sollte man ein paar weitere Änderungen durchführen:
    • Wird eine Datenbank-Verbindung hergestellt? Wenn man den Server gewechselt hat, so haben sich oftmals auch die Zugangsdaten für die Datenbank geändert. Angenommen, die Daten der vorherigen WordPress-Installation seien bereits in diese migriert worden, so muss man lediglich in der Datei “wp-config.php” die neuen Zugangsdaten eintragen. Damit ist ein Datenbank-Zugriff möglich und die Seite wird zumindest dargestellt.
    • Ist ein Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche nicht möglich? Ein häufig übersehener Fehler ist der gültige Cookie-Pfad für den Zugang zur Verwaltungsoberfläche. Dieser wird in der Datei “wp-config.php” mit “@define(‘ADMIN_COOKIE_PATH’, ‘wert’);” festgelegt. Wenn das Blog also vorher unter “domain.tld/blog” und jetzt unter “domain.tld” liegt, dann ist ein Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche nicht möglich. Eine kleine Änderung des ADMIN_COOKIE_PATH schafft hier Abhilfe.
    • Falls noch mehr Schwierigkeiten auftreten, sollte man zuerst (1) alle Cookies löschen, (2) alle Plugins deaktivieren und (3) die individuellen Fehlermeldungen der Reihe nach nachvollziehen. Erst wenn ein Fehler behoben ist, sollte das nächste Plugin wieder reaktiviert werden. Sobald alle Plugins aktiviert sind und keine Fehler mehr auftreten, kann die Migration geglückt sein.
  4. Wenn immer noch irgendetwas nicht klappt, dann kann das z.B. folgende Gründe haben:
    • (1) Die PHP-Version oder PHP-Module oder der Apache-Webserver (sowie dessen Module) oder die MySQL-Datenbank sind in einer nicht (oder nur unvollständig) unterstützten Version vor. Hier hilft nur ein erneuter Wechsel des Anbieters oder eine Aktualisierung des Servers.
    • (2) Der Upload von WordPress oder die Übertragung der Daten in die neue Datenbank waren unvollständig oder fehlerhaft. Diese sollte man im Zweifel erneut durchführen. Ein beliebter Fehler ist hier, eine saubere WordPress-Installation zu verwenden und manch eine Themes- oder Plugin-Datei, vielleicht sogar eine manuelle Code-Änderung schlichtweg zu vergessen.
    • (3) Analog zum vorherigen Punkt sollten alle außerhalb von WordPress verwendeten Dateien auf Vollständigkeit geprüft werden. Man vergisst schnell mal eine Kleinigkeit, wie z.B. eine Javascript- oder Stylesheet-Datei.

Sicher gibt es noch ein Dutzend mehr Fehlerquellen, die auch vielfach mit den eingesetzten Plugins zusammenhängen können, jedoch deckt die o.g. Liste einen erheblichen Teil der Probleme ab. Eine Migration von WordPress sollte einfach sein, aber kleine Stolpersteine kosten doch manchmal die ein oder andere Stunde Arbeit, die man auch besser hätte verwenden können, mehr.

WordPress selbst bietet nur eine kleine Hilfestellung zum Umzug von Blogs. Sicherlich liegt es nicht in der Verantwortung des Anbieters, eine vollständige Systemkompatibilität zu gewährleisten. Das ist auch absolut nicht möglich. Leider findet sich aber auch keine Sammlung von Lösungsvorschlägen für allerhand Probleme bei einer WordPress-Migration. Vieles davon muss man sich einzeln aus dem Internet zusammenkratzen. Hier gibt es aus meiner Sicht noch Nachbesserungsbedarf, der mittelfristig angelegt sein sollte.

14. August 2009

Top 10 Security Bulletin count for Microsoft products

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 11:08

As yesterday announced, i’m actually looking into Microsoft’s Technet Security Bulletin database. After parsing all the security bulletins, extracting the products and cleaning them from all minor update packs and gold statuses, i’ve created the following list. It shows the top 10 most updates for any Microsoft products:

Windows Server 2003 728
Windows Server 2003 x64 293
Internet Explorer 6.0 272
Windows XP Professional x64 247
Windows 2000 Service Pack 4 233
Internet Explorer 7.0 229
Windows XP Service Pack 2 203
Windows 98 156
Windows XP Service Pack 1 142
Windows Vista x64 142

Overall, there have been 304 products 5758 times been updated since January 2000. Most updated product is Windows Server 2003 (with more than 1.000 updates in time). The large numbers are related are related to the way i’ve counted: While any security bulletin contains a list of the affected software, i’ve split up this list and attended one security bulletin to any elements of this list.

Most of the updates are critical (3.589), some are important (1.285) and there’s only a small count of not rated (527) and moderate (333) updates.

Internet Explorer 6, which i stated the most updated product by Microsoft, is right behind Windows Server 2003. Due to the way i’ve counted the patches, including half a dozen of different Server 2003 versions, IE6 is almost at the lead. The only thing i’m confused about is – why didn’t Microsoft release an update to Internet Explorer 6′s HTML engine? Would have been that easy…

13. August 2009

Working on a Microsoft Security Bulletin Parser and Statistics

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 19:47

Microsoft is the biggest vendor of software worldwide. There’s almost no-one in the western world, who haven’t heard of Microsoft Office and Microsoft Windows. As part of their support for their endless count of customers, Microsoft provides so-called “Security Bulletins” for their Desktop, Workstation and Server products since 2000. Since a few days, Microsoft released 649 such updates, starting with MS00-001 at 4. January 2000.

Every update contains both a description of the security vulnerability addressed, the affected software and a workaround / a link to the security update. All this data is pressed in single HTML pages within tables, neither in a parseable format nor available as e.g. XML download.

As i have stated several times that e.g. Microsoft Internet Explorer 6 is the most insecure browser, i wanted to proof what i guessed. So i spend two hours this day to build a parser for the Microsoft Security bulletin data. My latest status is that 1) i’ve been able to crawl all data, 2) cleaned most of the HTML content and therefore reduced the size of the data already by 30% and 3) extracted the title and the description of the Security Bulletin.

Next step will be to extract the tables that contain all affected software and affected operating systems. As the scheme for that changed over the last years (including a change in the information provided), it will be quite tough to get the complete data for all 649 updates. Once the data exists in a parseable format, i will make some nice statistics and present them right here.

First results show that there is a lot of standard software, e.g. Office 2000, Internet Explorer 6 and Windows XP and Server. But i’ve also already seen some exotic things like CAPICOM, Greetings 2000 and more. Final results will show a complete list of software that has been updated and the total counts, maybe also the over-time spread of updates in graphs.

EDIT:

What i actually forgot to write is – of course – what software i’m using: The whole parser is split up between several PHP classes, a filesystem based data storing and a lot of Regular Expressions.

Sources:

(1) http://www.microsoft.com/technet/security/current.aspx

12. August 2009

SpamAssassin aktualisieren und Spam bekämpfen

Filed under: Two fisted Competition — Stefan Klose @ 13:52

Die meistgenutzte Lösung zum Kampf gegen Spam auf Mailservern ist SpamAssassin. SpamAssassin ist eine kostenlose Software, die von der Apache Foundation, Entwickler des nahmenhaften Webservers, programmiert wird. Neben unzähligen Auszeichnungen hat die Software sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich eine uneinnehmbare Marktposition inne.

Um die Effektivität von SpamAssassin möglichst hoch zu halten, sind regelmäßige Updates erforderlich. SpamAssassin greift zur Bewertung von Emails in gut oder schlecht (anhand von sog. Score-Werten) auf Filter-Regeln zurück. Diese werden zum Teil von offizieller Seite, aber auch vielfach im privaten und gewerblichen Bereich zur Verfügung gestellt. Einer der prominentesten Anbieter ist dabei OpenProtect.

Die Filter-Regeln von OpenProtect zu nutzen ist ganz einfach:

  1. Als erstes muss der PGP-Schlüssel des Anbieters hinzugefügt werden. Dazu wird “gpg –keyserver pgp.mit.edu –recv-keys BDE9DC10″ der Schlüssel BDE9DC10 vom PGP-Server des MIT, des wohl größten und bekanntesten Technologie-Instituts weltweit, abgerufen und dem sog. “public key ring” hinzugefügt.
  2. Im nächsten Schritt muss dieser Schlüssel SpamAssassin zur Verfügung gestellt werden. Dazu nutzt man “gpg –armor -o pub.gpg –export BDE9DC10″ um den Schlüssel BDE9DC10 in eine Datei pub.gpg zu exportieren. Diese liegt dann im aktuellen Verzeichnis. Es empfiehlt sicher daher, entweder einen Pfad (z.B. /home/spam/pub.gpg) anzugeben oder vorher in den richtigen Ordner zu wechseln. Mit Hilfe von “sa-update –import pub.gpg” wird nun der erstellte Schlüssel (beachte: Verzeichnis!) SpamAssassin zur Verfügung gestellt. sa-update ist der Befehl der Anwendung, der zum aktualisieren der Filter benötigt wird.
  3. Zuletzt werden nun die eigentlichen Regeln aktualisiert: “sa-update –gpgkey D1C035168C1EBC08464946DA258CDB3ABDE9DC10 –channel saupdates.openprotect.com –channel updates.spamassassin.org”. Damit werden die Filterregeln von den Servern saupdates.openprotect.com sowie die (offiziellen) Regeln von updates.spamassassin.org abgerufen. Die Filter sind jetzt wieder auf dem neuesten Stand und sollten funktionieren.

Nach der Aktualisierung der Regeln ist der SpamAssassin noch neuzustarten. Überlicherweise klappt das mit:

  1. “/etc/init.d/spamd restart” oder “/etc/init.d/spamassassin restart”.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte der SpamAssassin nun aber noch getestet werden. In der Standard-Installation wird eine Test-Spam-Datei mitgliefert, die dazu benutzt werden kann. Ebenso kann man aber auch eine erhaltene Email (mit Header) in eine Text-Datei kopieren und folgenden Befehl aufrufen:

  1. spamassassin -D < /pfad/zum/spam.txt

Mit dem Befehl wird nicht nur die getestete Email, sondern auch ein Prüfbericht in Tabellenform sowie die ursprüngliche Email ausgegeben. Bei meiner Testmail (in dieser werden mir blaue Pillen angeboten)  erreiche ich einen Score von 25,8 Punkten. Die Email wird mit 5 Punkten aussortiert sowie mit einem “***SPAM***” vor dem Betreff versehen. Ebenfalls fügt SpamAssassin einen Email-Header hinzu, der das Spam-Level angibt und von vielen Spamfiltern und Email-Clients (wie Outlook, The Bat! oder ähnliche) erkannt wird.

Quellen:

(1) http://saupdates.openprotect.com/

(2) http://wiki.apache.org/spamassassin/TestingInstallation

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